Schon in der Steinzeit hatten wir Spaß daran, unsere Höhlen mit ausgesuchten Beutestücken zu schmücken. Heute muss man sich nicht mehr stundenlang auf die Jagd begeben um ein schönes Fell oder eine besonders interessant geformte Wurzel zu erbeuten. Der Neandertaler von heute sucht sich seinen Hausrat aus dem Internet zusammen, vergleicht Erfahrungen und Preise zu einzelnen Produkten – und präsentiert dann stolz das Ergebnis dem Rest seiner Sippe.
Eine erste Anlaufstelle für die Jagd nach Innenausstattung ist für gewöhnlich eine Suchmaschine – an dieser Stelle sei hier einmal Bing genannt. Von dieser aus macht sich der Homo Sapiens der Neuzeit auf den Weg nach Ressourcen, mit denen er seine Bedürfnisse befriedigen kann. Dies geschieht in der Rege durch Eingabe von Suchwörtern wie “Möbel” oder “Innenaussattung” in die Suchmaschine. Anschließend durchblättert der Jäger die vielfältigen Angebote und legt sich auf die Lauer nach einem Schnäppchen. Das im 20. Jahrhundert so verbreitete wälzen dicker Kataloge mit Angeboten entfällt damit. Dieses hatte ohnehin nur in der Zeit zwischen Buchdruck und Internet eine nennenswerte Bedeutung – keine nennenswerte Zeitspanne in der Geschichte der Menschheit.
Die Angebote im Internet sind sowieso vielfältiger als jeder Katalog es sein könnte. Damit nicht genug, ist es nun für Kunden auch weit einfacher, Preise zwischen den Anbietern zu vergleichen.
Während man hier bei Katalogen umständlich mit mehreren Wälzern hantieren musste, übernehmen im WWW verschiedene Preisvergleiche die Arbeit für uns. Zusätzlich kann man mit der Suche nach Kundenmeinungen einen guten Eindruck von dem Shop bekommen. Hier sollte man aber nicht zu penibel sein – fast jede Firma hat ein paar negative Kommentare über sie im Web. Das ist in der Praxis einfach nicht zu vermeiden – wenn man tausende Kunden hat, kann man sein Bestes geben und trotzdem werden vereinzelt ein paar Unzufriedene dabei sein. Wichtig ist, das die positiven zumindenst überwiegen und man eine Tendenz feststellen kann, das sich der Anbieter um Kundenzufriedenheit bemüht.
Je nachdem, wie ausgefallen die Ausstattung sein soll, kann man alle benötigten Möbel über einen einzelnen Händler bestellen oder die Bestellung auf mehrere spezialisierte Versandportale aufteilen. Der Vorteil ist klar – man kann die Bestellung in einer einzelnen Lieferung zusammenfassen und spart damit Organisationsaufwand sowie Zeit und manchmal Versandkosten. Auch hat man bei möglichen Rückfragen nur einen einzelnen Ansprechpartner an den man sich wenden muss. Auf der anderen Seite, hat nicht jeder Hersteller wirklich jedes Produkt im Angebot, so das man meist zumindenst Kleinigkeiten bei “Spezialisten” bestellen muss. Dabei sollte man dann darauf achten das die Teile auch zusammenpassen – also das z.B. Lattenrost, Bettgestell und Matratze aufeinander abgestimmt sind.
Große Versandhändler sind dabei meist Generalisten, die ein großes Spektrum an verschiedenen Möbeln und Accesoires zu günstigen Preisen anbieten. Im Gegensatz dazu, bieten kleinere und spezialisierte Nischenanbieter oft ungewöhnliche und weniger generische Produkte mit mehr Beratung und Service. Einer der größeren Anbieter ist z.B. Fashion4Home – der von Betten über hochwertige Loungemöbel und Tischen bis zu Sitzsäcken und Büroausrüstung gute Qualität zu sehr günstigen Preisen anbieten kann. Bei diesem Anbieter kann man neben dem modernen Online-Einkauf auch vorbeikommen und die potentielle Innenausstattung vorab ansehen und testen – wie in alten Zeiten.
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